Regenbogenhaut

Wenn wir unserem Gegenüber in die Augen blicken, erkennen wir deutlich eine Pupille, die von einem farbigen Ring umschlossen wird. Dieser Ring wird auch als Regenbogenhaut oder Iris bezeichnet.

Die Regenbogenhaut: Ihr verdanken wir mehr als nur unsere Augenfarbe

Die Bezeichnungen „Regenbogenhaut" und „Iris" finden deren Herkunft in der griechischen Mythologie. Genauer stammen sie von der Figur der Iris, der Göttin des Regenbogens, ab. Diese war im antiken Griechenland dafür bekannt, die Aufträge der Götter hinunter auf die Erde zu den Menschen sowie zu den Gottheiten der Meere und der Unterwelt zu bringen. Die Griechen glaubten zu diesen Zeiten, dass der Regenbogen im Rahmen der Eilmeldungen als Verbindungstrecke zwischen Himmel und Erde fungiert.

Lesen Sie untenstehend mehr über die Funktion sowie die Anatomie dieses faszinierenden Teils unserer Augen.

Funktion der Regenbogenhaut

Der Regenbogenhaut bzw. der Iris verdanken wir unsere Augenfarbe. Die darin eingelagerten Farbpigmente wie etwa das Melanin bestimmen, ob unsere Augen dunkel oder hell sind. So verfügen dunklere Augen bspw. über mehr Pigmentstoffe als die Helleren.

Doch die Regenbogenhaut ist längst nicht nur für unsere Augenfarbe verantwortlich. Sie reguliert darüber hinaus den Lichteinfall und stellt so sicher, dass sich unsere Augen den aktuell herrschenden Lichtverhältnissen anpassen können.

Anatomie der Regenbogenhaut

Die Regenbogenhaut resp. Iris befindet sich direkt vor der Augenlinse, besitzt einen Durchmesser von ca. 12 Millimetern und trennt die vordere Augenkammer von der hinteren. Im mittleren Bereich verfügt die Regenbogenhaut über eine Aussparung für die Pupille.

Die Regenbogenhaut setzt sich zudem aus lockerem Bindegewebe zusammen. Darin existieren zahlreiche Blutgefässe, welche insbesondere der Versorgung und Ernährung dieses Gewebes dienen. Betrachten Sie die Regenbogenhaut resp. die Iris von vorne, so erkennen Sie zwei Zonen: Die zentrale Pupillarzone im inneren und die periphere Zone im äusseren Bereich. Beide Bereiche weisen unterschiedliche Strukturen sowie teilweise verschiedene Farbnuancen auf und werden mittels einer Iriskrause voneinander getrennt.



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