Die Entwicklung von Kinderaugen: Das erste Jahr ist voller Seherfolge

Wissenschaftler fanden heraus, dass Ungeborene im Entwicklungsstadium der 34. Schwangerschaftswoche bereits Lichtreize wahrnehmen und auf diese reagieren. Kurz nach Geburt sehen Babys sehr unscharf, sie erkennen grobe Strukturen auf nahe Distanz (20-30cm), was für die Wahrnehmung des mütterlichen Gesichtes und damit für die erste Prägung von grosser Bedeutung ist.

In den ersten 3-4 Wochen kann es zum frühkindlichen Babyschielen kommen, was Eltern besonders bei Müdigkeit ihrer Schützlinge auffällt. Durch den Versuch der Fixation auf nahe Gegenstände oder Gesichter, kommt es zu einer Überanstrengung der Augen, was sich im Schielen zeigt. Mit der 4.-6. Lebenswoche legt sich diese Erscheinung und die Augen weisen immer mehr einen Parallelstand auf.

Ab dem zweiten Monat kann das Baby bereits Umrisse eines Gesichtes erkennen und die Sehschärfe nimmt weiter zu. Im dritten bis vierten Monat entwickelt sich das räumliche Sehen, das Baby fängt an Gegenstände zu fixieren, mit den Augen zu verfolgen und versucht danach zu greifen.

Der fünfte und sechste Monat steht im Zeichen des Lächelns, denn jetzt erkennt das Baby seine Eltern und lächelt sie bewusst an. Das Fixieren mit den Augen von Gegenständen funktioniert immer besser, das Kind streckt gezielter die Hände danach aus.

Mit dem siebten bis achten Monat hat das Baby etwa ein Drittel der Sehschärfe eines Erwachsenen erreicht. Es erkennt nun Dinge ausserhalb seiner Reichweite, greift gezielt danach und betrachtet es interessiert.

Ab dem neunten bis zwölften Monat gehen die Augen immer mehr auf Entdeckertour. Farbige Spielzeuge sind nun sehr interessant, das Kind kann ganz bewusst Sachen in die Hand nehmen und diese auch gezielt anderen Personen in die Hand legen. Im Alter von einem Jahr erreichen Kinderaugen die Hälfte der Sehschärfe, wie sie Erwachsene haben.

Vom dritten bis zum achten Lebensjahr prägt sich das räumliche Sehen weiter aus, Nähe und Ferne werden richtig wahrgenommen.

Mit dem neunten Lebensjahr ist das räumliche Sehen genauso gut wie das eines Erwachsenen. Allerdings ist das seitliche Gesichtsfeld noch um etwa einen Drittel gegenüber dem eines Erwachsenen eingeschränkt.

Ab dem 12. Lebensjahr sind Sehschärfe, räumliches Sehen und auch das Gesichtsfeld vollumfänglich entwickelt.

Wann ist ein Augenarztbesuch sinnvoll

Eltern, die selbst stark kurz-oder weitsichtig sind, oder wo familiäre Augenerkrankungen bekannt sind, sollten ihre Kinder in den Entwicklungsstadien besonders beobachten. Wenn eine Unsicherheit besteht oder Veränderungen auftreten, ist ein frühzeitiges Aufsuchen eines Augenarztes sinnvoll.

Generell ist bei Auffälligkeiten der Besuch bei einem Augenarzt dringend zu empfehlen. Je eher eine Erkrankung oder eine Fehlsichtigkeit diagnostiziert wird, desto grösser ist die Chance diese zu beheben und die Augengesundheit des Kindes langfristig zu schützen.



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